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Wie funktioniert der Neubau eines Strohballenhauses?

Ein Haus aus Stroh? Für die meisten Bauherren dürfte das ein sehr befremdlicher Gedanke sein. Dabei ist Stroh einer des ältesten Baustoffe überhaupt.

Häuser in Strohballenbauweise gibt es in verschiedenen Varianten. Relativ häufig ist die Kombination mit Fachwerk und Lehmputz.

Für Strohballenhäuser wird in der Regel Weizenstroh verwendet. Die Strohballen werden entsprechend verdichtet und erreichen so auch die bautechnischen Anforderungen an die Feuerfestigkeit. Grudn dafür: verdichtetes Stroh enthält einen geringen Sauerstoffanteil. Deshalb brennt eine Strohwand auch nur selten komplett ab, da sich das Feuer innerhalb der Wand kaum ausbreiten kann.

Der hohe Anteil von Silikaten in den Strohfasern sorgt für einen entsprechenden Feuchtigkeitsschutz. Ein Indiz dafür, dass Stroh einiges aushält, sind die Reetdächer vor allem in den nördlichen Bundesländern wie Schleswig-Holstein. Reet ist letztlich nichts anderes als Stroh.

Der Vorteil dieser Bauweise liegt in der Ökologie (Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen), aber auch im gesunden Raumklima (insbesondere in der Kombination mit Lehmputz). Der Wärmedämmwert einer 40-50 cm dicken Strohwand ist mit 0,15 W/m²K so gut, dass er die Anforderung für Niedrigenergiehäuser problemlos erfüllt.

 

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Olaf Varlemann (2016)

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